zurück

Eurobaustoff fährt nicht zur BAU

Die Kooperation Eurobaustoff wird nicht an der BAU 2021 teilnehmen. Das haben Aufsichtsrat und Geschäftsführung bei der Aufsichtsratssitzung beschlossen. (Foto: Eurobaustoff)

 Dr. Eckard Kern, Vorsitzender der Eurobaustoff-Geschäftsführung. (Foto: Eurobaustoff)
„Der Fachhandel lebt vom persönlichen Kontakt“, sagt Dr. Eckard Kern, Vorsitzender der Eurobaustoff-Geschäftsführung. (Foto: Eurobaustoff)

Grund für die Absage der Messeteilnahme sind die anhaltenden Einschränkungen durch die Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus. Es sei nicht abzusehen, ob diese bis Anfang des nächsten Jahres aufgehoben werden.

„An einer Messe ohne die wichtigen Partner aus Industrie und Fachhandel teilzunehmen, macht für uns keinen Sinn, zumal wir die BAU als Kommunikationsplattform ansehen“, sagt Dr. Eckard Kern, Vorsitzender der Eurobaustoff-Geschäftsführung. Der jetzige Beschluss sei die Folge der vielen Absagen auf Herstellerseite. Branchengrößen wie Schüco, Xella, Roto, Velux, BMI Group und Uzin hätten ihre Teilnahme bereits öffentlich revidiert, andere bereiteten diesen Schritt noch vor. Auch eine kürzlich durchgeführte Umfrage des Bundesverbands Deutscher Baustoff-Fachhandel verzeichnet laut Eurobaustoff einen Stimmungswandel im Fachhandel. Mehr als Zwei Drittel der Verbandsmitglieder gaben an, nicht oder diesmal ohne Profikundenbegleitung an der Messe teilnehmen zu wollen.

Dr. Kern versichert aber gleichzeitig, dass die BAU als Branchentreff der Kooperation sehr wichtig sei: „Unser jetziges Vorgehen ist den aktuellen Umständen geschuldet und der Vorgehensweise vieler Hersteller. Zur BAU gibt es für uns keine Alternative, demonstriert sie die Bedeutung und Vielfalt unserer Branche. Außerdem lebt der Fachhandel nicht von virtuellen Kontakten, sondern vom direkten, persönlichen Gespräch mit seinen Lieferanten und Profikunden.“

www.eurobaustoff.de

25.06.2020