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Eine Platte, drei Seiten

Auf den ersten Blick sind Zement und Holz eine ungewöhnliche Werkstoff-Kombination. Die großformatigen Platten, die aus dieser Mischung „gebacken“ werden, kombinieren die Haltbarkeit des Zements mit der Flexibilität von Holz. (Foto: www.viroc.pt/ Alexandre Vanbattel)

Materialkunde, Zement, Fassade
An der Wand kann „Viroc“ als dekorative Verkleidung genutzt werden. (Foto: www.viroc.pt/Alexandre Vanbattel)

Das ermöglicht die Anwendung beinahe überall – sowohl im Innenraum als auch im Außenbereich. Dazu kommen die drei „Gesichter“ des Materials: Die unbehandelte Oberfläche hat eine unregelmäßige Betonoptik, poliert wirkt sie wesentlich edler und homogener. Durch Schleifen kommen die Holzpartikel zum Vorschein und die Oberfläche ähnelt einer Holzfaserplatte. Die Platten können bereits geschliffen oder poliert vom Hersteller bezogen werden, sie lassen sich aber auch in der Werkstatt oder direkt vor Ort bearbeiten.

An der Wand kann „Viroc“ als dekorative Verkleidung genutzt werden, das Material lässt sich aber auch – statt Gipskarton – für den Bau von Trennwänden einsetzen. Am Boden besteht neben der Nutzung als Oberboden auch die Möglichkeit, die Platten als tragende Elemente bei Doppelböden zu verwenden. Die Verkleidung der Decke ist ebenfalls möglich, dafür werden sogar Akustiklochungen angeboten. Und da sich das Material ähnlich wie ein Holzwerkstoff verarbeiten lässt, können auch Einbauten, Türen und Möbel aus „Viroc“ gebaut werden. Das gilt gleichermaßen für den Einsatz im Außenbereich. Ganz gleich, ob Fassadenverkleidung, Terrassenbelag oder Loungemöbel, mit diesem Material ist alles möglich! Das betrifft auch Wände und Boden im Bad – und sogar in der Dusche. Hier ist allerdings, genauso wie für den Außeneinsatz, eine Imprägnierung erforderlich.

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05.07.2018

Eine Platte, drei Seiten

Auf den ersten Blick sind Zement und Holz eine ungewöhnliche Werkstoff-Kombination. Die großformatigen Platten, die aus dieser Mischung „gebacken“ werden, kombinieren die Haltbarkeit des Zements mit der Flexibilität von Holz. Das ermöglicht die Anwendung beinahe überall – sowohl im Innenraum als auch im Außenbereich. Dazu kommen die drei „Gesichter“ des Materials: Die unbehandelte Oberfläche hat eine unregelmäßige Betonoptik, poliert wirkt sie wesentlich edler und homogener. Durch Schleifen kommen die Holzpartikel zum Vorschein und die Oberfläche ähnelt einer Holzfaserplatte. Die Platten können bereits geschliffen oder poliert vom Hersteller bezogen werden, sie lassen sich aber auch in der Werkstatt oder direkt vor Ort bearbeiten.

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