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Deutsche Steinzeug schließt Umfinanzierung ab

Die Deutsche Steinzeug Cremer & Breuer (DSCB) AG hat eine weitreichende Umfinanzierung vorgenommen. In diesem Rahmen hat das Unternehmen einen neuen Kreditvertrag in Höhe von rund 35 Millionen Euro abgeschlossen. (Logo: Deutsche Steinzeug)

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Logo der Deutschen Steinzeug.

Mit dem neuen Kredit werden sowohl der Zinssatz als auch der absolute Kapitaldienst signifikant reduziert, so die Deutsche Steinzeug. Außerdem hat das Unternehmen nach eigenen Angaben Verbindlichkeiten gegenüber dem Finanzier EOS Partners in einer Größenordnung von circa 60 Millionen Euro getilgt, wobei EOS Partners auf Rest-Verbindlichkeiten von rund 28 Millionen Euro im Rahmen eines Schuldenschnitts („Haircut“) verzichtet habe. Diese 28 Millionen Euro können nach Angaben der Deutschen Steingut als Rücklage ausgewiesen und dem Eigenkapital zugeführt werden. Die Eigenkapitalquote der DSCB AG erhöhe sich dadurch spürbar von vorher 11,7 Prozent auf jetzt rund 33 Prozent.

In der Vergangenheit seien taktische und strategische Aktivitäten auf Grund der historisch gewachsenen Bilanzstruktur des Unternehmens schwierig gewesen – dieses Manko sei mit der Umfinanzierung beseitigt.

Die Maßnahmen seien in enger Abstimmung mit der Konsortialführerin und unter aktiver Mitwirkung des bisherigen Finanziers EOS Partners (New York) erfolgt, der die DSCB AG seit dem Einstieg 2006 ununterbrochen begleitet hatte.

Obwohl das Marktumfeld durch den Fachhandwerkermangel, weltweite Überkapazitäten und den daraus resultierenden Preisdruck für bestimmte Produkte schwierig sei, sieht die DSCB AG große Chancen durch ihre Kompetenz bei der Beratung und Ausstattung komplexer Projekte sowie durch Besonderheiten wie zum Beispiel trocken verlegbare Bodenfliesen des Systems „DryTile“ oder die Oberflächenveredelungs-Technologie „Hytect“.

Dank der neuen „Stand-alone-Lösung“ sei der Finanzrahmen der DSCB AG nun mittel- bis langfristig abgesteckt. Dies erlaube nicht nur die effiziente Nutzung vorhandener Marktpotenziale, sondern erleichtere maßgeblich die Wiederaufnahme des Mergers & Acquisitions-Prozesses, da der Wechsel des Hauptaktionärs unverändert im Fokus der Gesellschaft liege.

www.deutsche-steinzeug.de

09.07.2019

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