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Der Schatten des Malers

Aktuelle Fliesenprogramme reproduzieren auch komplexe Steinoberflächen. Wie geht das? Einblicke in die Entwicklungsarbeit eines keramischen Neuzugangs. (Foto: Uwe Leppert)

Fliesen, Fliesendesign, Marmor, Trends
Große Formate und passende Ausstellungsschränke im Showroom der Fondovalle bringen den „Ombra di Caravaggio“ zur Geltung. (Foto: Uwe Leppert)

Die neue Bekleidung ist in Wirklichkeit ein Marmor und heißt „Ombra di Caravaggio“. Gebrochen wird er auf dem Balkan. Das Material zeigt eine lebhafte, helle Maserung vor einem graubraunen Grundton. Ombra ist italienisch und bedeutet zu Deutsch „Schatten“. Und Caravaggio bezieht sich auf den berühmten Maler des italienischen Frühbarocks. Dessen Bilder zeigen häufig Figuren in abgedunkelten Räumen und Umgebungen, die nur teilweise durch Lichtquellen aufgehellt werden: Die Gemälde wirken dadurch räumlicher und sehr ausdrucksvoll. Die perspektivische Führung des Lichts und die Übergänge zwischen Hell und Dunkel erforderten eine hohe Begabung und mündeten in einer neuen Maltechnik, die spätere Künstler tiefgreifend beeinflusste: das Chiaroscuro (= Hell-Dunkel-Malerei). Und so wie die Gemälde Caravaggios manchmal heller und manchmal dunkler sind, hat auch der genannte Marmor hellere und dunklere Anteile, ganz wie die Schatten des Malers.

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30.01.2019

Der Schatten des Malers

Aktuelle Fliesenprogramme reproduzieren auch komplexe Steinoberflächen. Wie geht das? Einblicke in die Entwicklungsarbeit eines keramischen Neuzugangs.

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