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Italiens Fliesenjahr 2018

Viel investiert, weniger verkauft: Italiens Fliesenunternehmen verzeichneten im Jahr 2018 schwächere Erlöse. Investitionen und Beschäftigung entwickelten sich weiterhin dynamisch. (Foto: Uwe Leppert)

Confindustria Ceramica Giovanni Savorani (Foto: Uwe Leppert)
Der Präsident des Verbands Confindustria Ceramica Giovanni Savorani bei der Pressekonferenz. (Foto: Uwe Leppert)

Nach mehreren Jahren mit guten Zuwachsraten haben die italienischen Fliesenhersteller im vergangenen Jahr Einbußen im Umsatz, der Produktion und im Absatz hinnehmen müssen. Dies meldetet der Präsident des Verbands Confindustria Ceramica Giovanni Savorani am Hauptsitz in Sassuolo bei einer Pressekonferenz.

Demnach erwirtschafteten die Unternehmen im Berichtszeitraum einen Umsatz von 5,4 Milliarden Euro. Dies entspricht einem Rückgang von 3 Prozent. Sowohl das Exportgeschäft als auch der italienische Markt gaben spürbar nach. Die Unternehmen drosselten die Produktion um 1,6 Prozent auf 415 Millionen Quadratmeter. Hiervon gelangten 410,1 Millionen Quadratmeter in den Absatz. Dieser lag damit um 2,8 Prozent unter dem Vorjahresniveau.

Giovanni Savorani und Verbandsdirektor Armando Cafiero kommentierten die stagnierend-rückläufige Entwicklung und benannten die hiermit verbundenen Probleme. Das weiterhin sehr hohe Investitionsniveau und die positive Beschäftigungsdynamik in der italienischen Fliesenindustrie lässt die Branche jedoch weiterhin mit Zuversicht in den kommenden Monate blicken.

Mehr Informationen dazu lesen Sie in Ausgabe 8 von F+P Fliesen und Platten.

www.confindustriaceramica.it

12.06.2019

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