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Baustatistik 2018: Mehr Wohnungen, weniger Umbau

Die Zahl der fertiggestellten Wohnungen insgesamt ist laut Statistischem Bundesamt im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2017 nur leicht gestiegen – um 0,4 Prozent auf 285.900 Wohnungen. 9,2 Prozent mehr Wohnungen in Mehrfamilienhäusern wurden gebaut. (Foto: ZDB)

Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe
Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe, rechnet für 2019 mit einer deutlichen Wirkung des Baukinderkindergeldes auf den Bau von Einfamilienhäusern. (Foto: ZDB)

Umbaumaßnahmen sind dagegen um 4.000 und Wohnheime um 3.500 Einheiten zurückgegangen. Diese Entwicklung zeigten bereits die rückläufigen Baugenehmigungen der letzten beide Jahre an, die laut Zentralverband des Deutschen Baugewerbes auf den nachlassenden Druck bei der Unterbringung von Geflüchteten zurückzuführen war. Auch Einfamilienhäuser wurden 2018 3,7 Prozent weniger gebaut als im Vorjahr.

„Die Daten zeigen, dass wir im Bereich des Mehrfamilienhausbaus und damit in dem besonders nachgefragten Segment gut vorwärtsgekommen sind. Wir haben unsere Kapazitäten weiter deutlich ausgebaut und allein im letzten Jahr 25.000 Mitarbeiter neu eingestellt. In 2019 rechnen wir mit einer deutlicheren Wirkung des Baukindergeldes im Bereich der Fertigstellung von Einfamilienhäusern. Das stagnierende Niveau bei den Baugenehmigungen deutet darauf hin, dass wir den Engpass beim Bauland auflösen müssen, um in den nächsten Jahren ein noch höheres Fertigstellungsniveau erreichen zu können. Hier erwarten wir dringend die Vorschläge der Baulandkommission“, so die Forderung von Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe.

www.zdb.de

10.06.2019

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