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Bauhauptgewerbe arbeitet mehr

Die Unternehmen im Bauhauptgewerbe haben im März deutlich mehr gearbeitet als im März 2018, nämlich um zwölf Prozent. Das zeigen die aktuellen Daten des Statistischen Bundesamts zur Konjunktur im Bauhauptgewerbe zum März 2019. (Foto: ZDB)

Eine Baustelle mit Kran (Foto: ZDB)
Im Bauhauptgewerbe wurde im März deutlich mehr gearbeitet als im Vorjahresmonat. (Foto: ZDB)

Der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes will die Zahlen des ersten Quartals nicht überbewerten, betont aber, dass bereits eine „hohe Schlagzahl“ erreicht sei. ZDB-Hauptgeschäftsführer Felix Pakleppa erläutert: „Optimistisch stimmt uns die weiter gute Auftragslage. Der Orderzugang lag im ersten Quartal bei gut 14 Prozent. Angesichts einer Kapazitätsauslastung, die im März schon bei über 70 Prozent lag, zeigen unsere Umfragen bei den Mitgliedsunternehmen eine hohe Investitionsbereitschaft. Wichtig ist dabei, dass die Rahmenbedingungen stabil bleiben.“

Zur Diskussion um die Investitionsbudgets im Bundeshaushalt forderte Pakleppa: „Die veranschlagte Investitionslinie im Bundeshaushalt darf angesichts niedriger als ursprünglich erwarteter Steuereinnahmen nicht infrage gestellt werden. Deutschland braucht diesen Investitionsschub, um seine Infrastruktur wieder auf Vordermann zu bringen.“ Im Wohnungsbau sei dringend die Aktivierung von Bauland nötig, damit die Wohnraumoffensive nicht im Sande verlaufe. Die Genehmigungen im Mehrfamilienhausbau sind gegenüber dem Vorjahr rückläufig.

Unternehmen mit mehr als 20 Beschäftigten haben laut Statistischem Bundesamt ihren Umsatz im ersten Quartal nominal um 17,8 Prozent (real circa elf Prozent) gegenüber dem Vorjahreszeitraum erhöht. Die Preise sind um sechs Prozent gestiegen, vor allem durch erhöhte Kosten.

Um Arbeitskräfte zu gewinnen, hatte die Branche die Mindestlöhne um vier Prozent und die Facharbeiterlöhne um circa. sechs Prozent erhöht.

www.zdb.de

15.06.2019

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