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BAU Online: Wie Corona die Branche verändert

247 Aussteller und 38.325 Teilnehmer haben sich virtuell zu den Trends der Baubranche getroffen: Bei der BAU Online vom 13. bis 15. Januar 2021 zeigten sie, dass Corona das Baugewerbe nicht daran hindert zu netzwerken und an Zukunftsthemen zu arbeiten. (Fotos: Messe München)

Blick ins Studio der  BAU online  (Foto: Messe München)
1.495 Live-Präsentationen und 4.316 1:1-Gespräche wurden den Teilnehmern der BAU online geboten.

247 Aussteller aus 29 Ländern haben digitale Live-Präsentationen und 1:1-Gespräche angeboten, dazu lieferte das Konferenzprogramm aktuelle Informationen zu den Themen Digitalisierung, Herausforderung Klimawandel, Ressourcen und Recycling, Wohnen der Zukunft sowie Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Architektur und Bauwirtschaft. Während der drei Tage schalteten sich insgesamt 38.325 Teilnehmer aus 138 Ländern zu. Das Konferenzprogramm bot 31 Foren, in denen rund 150 Experten Einblicke in Trendthemen gaben. Der Live-Stream wurde für drei Zeitzonen ausgestrahlt.

„Die starke Beteiligung an der BAU Online zeigt, wie wertvoll unser Messenetzwerk für die Baubranche ist“, erklärt Dr. Reinhard Pfeiffer, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München. Die BAU Online hat „die Baubranche in beeindruckender Weise aktiviert“, so Dieter Schäfer, Fachbeiratsvorsitzender der BAU München und Vorstandsvorsitzender der Deutschen Steinzeug Cremer & Breuer AG. „Das digitale B2B-Networking leistet einen entscheidenden Beitrag, das Geschäft in dieser herausfordernden Zeit am Laufen zu halten. Das ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass die BAU Online die Präsenzmesse BAU nicht ersetzen kann.“

Top-Thema: Corona als Beschleuniger des Wandels

Wie Corona den Wandel in der Baubranche vorantreibt, war ein vorherrschendes Thema der Messe. „Wir brauchen im Bausektor Innovation für Klimaschutz und Herausforderungen wie bezahlbares Wohnen“, erklärte Anne Katrin Bohle, Staatssekretärin im Bundesbauministerium, im Online-Konferenzprogramm – und führte weiter aus: „Die aktuelle Krise hat außerdem gezeigt, dass das Bauen noch widerstandsfähiger werden muss. Auch die Digitalisierung hat das Ziel, nachhaltiges Bauen zu unterstützen und die Produktivität der Bauwirtschaft zu erhöhen.“ Dieter Babiel, Hauptgeschäftsführer des Hauptverbands der deutschen Bauindustrie, spricht sich für Innovationen aus: „Die Bauindustrie ist insgesamt bis jetzt gut durch die Pandemie gekommen. Gleichwohl brauchen wir Gründergeist und Start-ups für Fortschritt, Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit.“

BAU TALK mit Peking: Die Branche vernetzte sich online (Fotos: Messe München)
BAU TALK mit Peking: Die Branche vernetzte sich online.

Das Konferenzprogramm der BAU Online hat viele wichtige Trends in der Bauindustrie aufgezeigt – und es wurde deutlich, „dass ein schlichtes ‚Weiter-so‘ nach Corona nicht möglich ist“, so Markus Sporer, Projektleitung BAU. „Die Präsenzmesse BAU 2023 wird deshalb relevanter sein denn je“, erklärt Matthias Strauss, ebenfalls Projektleitung BAU. „Hier wird der durch Corona angestoßene, langfristige Wandel der Bauindustrie und all ihrer Gewerke komprimiert aufgezeigt werden.“

www.bau-muenchen.com

18.01.2021

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