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Ardex: 2019 bisher erfolgreichstes Jahr

Der Bauchemiespezialist Ardex hat im vergangenen Jahr seinen Umsatz erneut gesteigert. 2019 war damit das bisher erfolgreichste Geschäftsjahr für Ardex. Der Umsatz des Wittener Familienunternehmens stieg um sieben Prozent auf 826 Millionen Euro. (Foto: Ardex)

Ardex-CEO Mark Eslamlooy (Foto: Ardex)
Für Ardex-CEO Mark Eslamlooy haben sich die hohen Investitionen der vergangenen Jahre bezahlt gemacht. (Foto: Ardex)

Ardex ist im vergangenen Jahr weltweit gewachsen, sowohl in den Schwellenländern als auch flächendeckend in den Stammmärkten. „Besonders in Deutschland waren die Ergebnisse sehr positiv. Die hohen Investitionen der letzten Jahre in den Vertrieb, in Forschung und Entwicklung sowie in die Produktion haben sich bezahlt gemacht“, sagt Mark Eslamlooy, CEO der Ardex-Gruppe. Auch in anderen europäischen Ländern, den USA, Neuseeland und Asien konnte Ardex gute Ergebnisse erzielen.

Plus sechs Prozent in Deutschland

In Deutschland hat Ardex 2019 seinen Umsatz um sechs Prozent gesteigert. Dazu beigetragen haben sowohl die Fliesen- und Bauprodukte als auch das Wand- und Bodensegment. Im Bereich Boden hatte Ardex stark investiert und die Vertriebsstrukturen deutlich ausgebaut. Die Marke für Design-Spachtelmassen hat große Marktanteile hinzugewonnen.

Hohe Investitionen

Seine Wachstumsstrategie setzt das Unternehmen trotz der Corona-Krise fort und investiert weiter am Standort Witten in neue Produktionsstätten, Digitalisierung und in den Vertrieb. Dort hat Ardex für 35 Millionen Euro ein neues Logistikzentrum gebaut. In puncto Digitalisierung hat Ardex die digitale Assistentin „Ardexia“ auf den Markt gebracht, die als App und online Funktionen wie den Aufbauberater bietet. Das Angebot an Online-Schulungen wurde ebenfalls ausgebaut.

Eine große Investition waren auch die Mehrheitsbeteiligungen an Ceramfix in Brasilien und an Loba in Deutschland.

Ardex Campus: Neubau der Hauptverwaltung muss warten

Der geplante Bau der neuen Hauptverwaltung verzögert sich indes. „Zwar liegt die Baugenehmigung inzwischen vor, und die alten Gebäude auf dem Grundstück sind fast fertig abgerissen. Allerdings hat sich die Suche nach einem Generalunternehmer, der den Bau betriebswirtschaftlich sinnvoll realisiert, bisher schwierig gestaltet. Und in der Corona-Krise ist es für uns vorrangig, dass alle Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz behalten. Daher sind wir dabei, dieses Projekt neu zu bewerten", sagt Mark Eslamlooy.

Ausblick auf 2020 noch unsicher

Die Ardex-Gruppe ist nach eigenen Angaben mit einem Umsatzplus von sieben Prozent in den ersten drei Monaten in das Jahr 2020 gestartet, zweistellige Steigerungen gab es in Deutschland. Wie sich die Zahlen weiter entwickeln, sei aufgrund der aktuellen Situation nur schwer vorhersehbar.

www.ardex.de

23.06.2020

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