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Wenn‘s schnell gehen muss

Gerade in der Bausanierung stehen Fliesenfachbetriebe mitunter vor großen Herausforderungen wegen enger Terminpläne von Seiten des Bauherrn. Der folgende Beitrag präsentiert Lösungsmöglichkeiten in Form von bauchemischen Produkten, die immer dann zum Einsatz kommen, wenn es wirklich schnell gehen muss.

Der Böttgersaal im Dresdner Zwinger: eine gelungene Komposition von Material, Farbe und Dimension. (Foto: PCI Augsburg)

Der Bau einer Immobilie stellt einen hochkomplexen Vorgang dar. Zahlreiche Gewerke müssen wie die Zahnräder eines Uhrwerks ineinander- greifen, damit die Terminvorgaben des Bauherrn erfüllt werden können. Trotz minutiös ausgearbeiteter Zeitabläufe ist es keine Seltenheit, dass Ausbaugewerke wie Estrich- und Fliesenleger als letztes Glied in der Kette in Zeitnot geraten. Aber auch oder gerade bei Sanierungsarbeiten ist der Faktor Zeit das entscheidende Kriterium. Im Extremfall steht für die Bodensanierung einer Einkaufsgalerie nur das Wochenende oder sogar nur die Nacht zur Verfügung, da am nächsten Morgen die Käufer wieder dem Konsum frönen wollen.

Den kommerziellen Interessen des Bauherrn stehen aber die unbestechlichen bauphysikalischen Gesetze gegenüber. Estriche, Grundierungen und Verlegewerkstoffe benötigen Temperatur und Zeit, damit sie ihre Funktion mängelfrei erfüllen können. So benötigt ein klassischer Zementestrich mindestens 28 Tage, um die in Regelwerken geforderten

2 CM-% Restfeuchte zu erreichen. Terminvorgaben versus Naturgesetze guter Rat ist hier teuer. Der Beitrag zeigt anhand von Tipps und konkreten Beispielen, wie man unter höchstem Zeitdruck Fliesen fachgerecht verlegen beziehungsweise Reparaturen durchführen kann und welche Voraussetzungen die eingesetzten Produkte erfüllen müssen.

Tiefe Temperaturen

Auch im Winter bei frostigen Minusgraden müssen Reparaturen oder Bauvorhaben schnell durchgeführt werden. Allerdings laufen chemische Reaktionen bei niedrigeren Temperaturen langsamer ab. Als Faustregel gilt, dass sich die Reaktionsgeschwindigkeit halbiert, wenn die Temperatur um zehn Grad Celsius sinkt. Das gilt auch für die Hydratation des Portlandzements. Bei Temperaturen unter plus fünf Grad Celsius kommt dessen Erhärtungsreaktion dann gänzlich zum Erliegen.

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Gerade in der Bausanierung stehen Fliesenfachbetriebe mitunter vor großen Herausforderungen wegen enger Terminpläne von Seiten des Bauherrn. Der folgende Beitrag präsentiert Lösungsmöglichkeiten in Form von bauchemischen Produkten, die immer dann zum Einsatz kommen, wenn es wirklich schnell gehen muss.

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