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Ohne Mörtel Fliesen verlegen

Trockenverlegung -  Vor knapp zehn Jahren wurden erstmals Systeme zur Trockenverlegung von Fliesen und Naturstein auf den Markt gebracht. Hierbei wird die Fliese auf ein Trägermaterial aus Kunststoff aufgebracht. Seitdem wurden diese Systeme weiter entwickelt und modifiziert. Zwei Beispiele italienischer Hersteller stellen wir Ihnen nachfolgend vor. -  Uwe Leppert

Beim "iQ"-System von Granitifiandre werden die Module nicht miteinander verbunden. Sie haften durch eine Art Saugnapfeffekt direkt auf dem Untergrund. (Foto: Granitifiandre)

Zu den ersten Unternehmen, die Systeme für die Fliesenverlegung ohne Mörtel vorstellten, gehörte die Cooperativa Ceramica D´Imola. Das System "Cliptile" besteht aus einem Kunststoffträger, auf den der keramische Belag aufgebracht wird. "Die Produkte werden nach einem patentierten Verfahren in einer Fertigungsstätte unserer Gruppe hergestellt", erläutert Christian Welker, der bei Imola für die deutschsprachigen Märkte verantwortlich ist.

Auf der vergangenen Cersaie wurde das System um das Format 45 x 45 Zentimeter sowie neue Oberflächen und Farbausführungen erweitert. Die Formate umfassen jetzt die Abmessungen 31 x 31, 45 x 45 und 50 x 50 Zentimeter. Die Verlegung ist einfach: Die Modulrahmen werden seitlich durch einen Klick-Mechanismus miteinander verbunden. Nach dem Einrasten weisen die Fliesen einen definierten Abstand auf. Ein gleichmäßiges Fugenbild ist so gewährleistet. Die Fuge wird durch eine seitliche Gummilippe aus UV-beständigem Material geschlossen. Diese ist ebenfalls fester Bestandteil des Fliesenelements.

Eingesetzt werden können die Fliesen am Boden auf allen druckstabilen Belägen und Untergründen, auch auf beheizten Konstruktionen. Sie sind sofort begehbar, können wieder aufgenommen und woanders neu verlegt. In der Normprüfung erreicht das System eine Trittschallverbesserung von rund 18 dB.

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Ohne Mörtel Fliesen verlegen

Vor knapp zehn Jahren wurden erstmals Systeme für die Trockenverlegung von Fliesen und Naturstein auf den Markt gebracht. Hierbei wird die Fliese auf ein Trägermaterial aus Kunststoff aufgebracht. Seitdem wurden diese Systeme weiter entwickelt und modifiziert. Zwei Beispiele der italienischen Hersteller Granitifiandre und Ceramica d‘Imola stellen wir Ihnen nachfolgend vor.

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