Werkstatt - Gestaltung - Home
Kindgerecht, aber zeitlos
Ein Kinderbad wünschen sich heute viele Bauherren. Aber wie sieht so ein Kinderbad eigentlich aus? Wo sind die Unterschiede zu einem Bad für Erwachsene? Es sind die kleinen Details, die ein Bad zum Kinderbad machen. Der Blickwinkel der Kinder ist hier gefragt, und das fängt bei der Körpergröße an.
So wie wir bei der Badplanung für unsere Bauherren deren Vorlieben und Bedürfnisse berücksichtigen, ist bei der Planung für Kinder zu beachten, wie diese eigentlich sind. Sie benötigen Platz und ausreichend Bewegungsfläche. Ihre Sachen müssen am richtigen Ort erreichbar sein. Bei mehr als einem Kind ist es ratsam, jedem seinen eigenen Bereich zu geben.
Die Fähigkeiten der Kinder sind in den ersten Jahren eingeschränkt. Eine geschickte Planung ermöglicht ihnen trotzdem eine frühe Selbstständigkeit im Bad. Ein Spiegel mit Unterkante von 120 Zentimetern erfüllt anfangs nicht seinen Zweck. Er muss so niedrig gehängt werden, dass die Kinder sich ohne Verrenkungen sehen können. Der Einbau von Spiegelschränken über dem Waschtisch gewährleistet zwar ein aufgeräumtes Bad, ist aber ebenfalls nicht kindgerecht. Ihre Pflegeprodukte müssen für sie direkt erreichbar sein ohne das Öffnen von Türen.
Vorausschauend planen
Gleichzeitig muss die Planung vorausschauend sein. Kinder werden größer, ihre Bedürfnisse ändern sich und damit auch die Raumeinrichtung. Die bunte Giraffe auf den Wandfliesen ist dann plötzlich peinlich. Dann möchte aber niemand ein neues Bad bauen, weil aus Kindern Teenager werden. Ein Kinderbad wird heute von Anfang ohne bunte Armaturen und Fliesenbilder gestaltet. Das heißt nicht, dass ein Kinderbad ein kühler Raum sein muss. Es soll ein lebendiger Raum sein, der sich mit den Jahren den veränderten Bedürfnissen der Nutzer anpassen lässt.
Im vorliegenden Beispiel wird bei der Grundsanierung eines Einfamilienhauses ein Bad für drei Kinder eingerichtet. Die erste Entscheidung ermöglichen die Platzverhältnisse: Das WC wird in einem extra Raum untergebracht. So bieten wir jedem die nötige Intimsphäre. Zusätzlich ergibt sich hier die Möglichkeit, die "kleine Wäsche" zu erledigen, wenn das Bad besetzt ist. Bei Bedarf kann auch die Höhe des WCs über die Jahre verändert werden. Dafür bieten diverse Hersteller UP-Kästen an, deren Sitzposition sich mit wenigen Handgriffen um fünf Zentimeter verändern lässt.
Dies ist nur ein Auszug des Beitrags. Den ganzen Artikel können Abonnenten unten als PDF lesen. Weitere Artikel als PDF-Datei finden Sie in unserem Fachzeitschriften-Archiv.
Hier finden Sie unser Fachzeitschriften-Archiv
Kindgerecht, aber zeitlos
Ein Kinderbad wünschen sich heute viele Bauherren. Aber wie sieht so ein Kinderbad eigentlich aus? Wo sind die Unterschiede zu einem Bad für Erwachsene? Es sind die kleinen Details, die ein Bad zum Kinderbad machen. Der Blickwinkel der Kinder ist hier gefragt, und das fängt bei der Körpergröße an.
Jetzt downloaden!




