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Schwellenlos ins Haus
Barrierefreie Eingänge mit niveaugleichen Türschwellen werden nicht nur im alten- und behindertengerechten Bauen sowie in öffentlichen und gewerblichen Bauwerken gefordert. Auch private Nutzer verlangen sie mittlerweile vermehrt. Der folgende Beitrag zeigt verschiedene Lösungen, um für den Gebäudebestand Lösungen auswählen und anpassen zu können.
Bereits seit 2000 [12] und in genauerer Formulierung seit 2004 [13] regelt die Norm für Bauwerksabdichtungen auch niveaugleiche Türschwellen. Trotzdem bieten die meisten Türrahmenprofile noch immer keine zuverlässigen Anschlussmöglichkeiten für Abdichtungen nach den Regeln der DIN 18195. Dabei bleibt der Übergangsbereich zwischen Türrahmen und Laibung sogar ganz außen vor. Da Systemlösungen trotz großen Bedarfs nur selten angeboten werden, müssen Planer und Ausführende der verschiedenen Gewerke "das Rad immer wieder neu erfinden", um die anscheinend widersprüchlichen Zielsetzungen des Feuchteschutzes und der Nutzbarkeit bei barrierefreien Türschwellen in Einklang zu bringen (Abb. 1).
Fehlerhafte Ausführungen führen zu erheblichen Schäden
Nach den Erfahrungen von Sachverständigen für Schäden an Gebäuden führen fehlerhafte Ausführungen niveaugleicher Schwellen immer noch zu erheblichen Schäden. In einer Sachverständigenbefragung, die Teil einer Forschungsarbeit zu niveaugleichen Türschwellen war [1], wurden folgende Ursachenschwerpunkte genannt (Abb. 2):
In mehr als 70 Prozent der genannten Schadensfälle wird die Hinterläufigkeit des Abdichtungsrands am Schwellenprofil als eine Schadensursache genannt. Häufig sind die Abdichtungen im Schwellenbereich nicht mindestens bis zur Oberkante des Belags aufgekantet und dicht verwahrt. Oft lassen die Türschwellenprofile einen funktionsfähigen Anschluss der Dichtungsbahnen nicht zu.
In den Laibungsbereichen der Türen fehlen in circa 80 Prozent der Schadensfälle Anschlussmöglichkeiten für eine Abdichtung.
Aufgrund unzureichender Konstruktionshöhen auf den angrenzenden Außenflächen sind ein ausreichendes Gefälle und Gitterrostrinnen an Außenschwellen häufig nicht realisierbar.
In etwa 23 Prozent der Fälle werden fehlende konstruktive Maßnahmen wie Überdachungen als mit schadensursächlich bezeichnet.
Eigene Untersuchungen von Schadensfällen (Abb. 35) führen zu dem Ergebnis, dass es insbesondere bei starker Wasserbeanspruchung der Schwelle im Zusammenhang mit Fehlern bei der Ausführung des Abdichtungsanschlusses immer wieder zu gravierenden Schäden kommt.
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Schwellenlos ins Haus
Barrierefreie Eingänge mit niveaugleichen Türschwellen werden nicht nur im alten- und behindertengerechten Bauen sowie in öffentlichen und gewerblichen Bauwerken gefordert. Auch private Nutzer verlangen sie mittlerweile vermehrt als üblichen Komfortanspruch an eine Wohnung. Der folgende Beitrag zeigt verschiedene Lösungen, um für den Gebäudebestand situationsbezogene Lösungen auswählen und anpassen zu können.
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