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Designer-Fliesen setzen Keramikakzente im Lifestyle-Hotel

Es muss nicht immer 08/15 sein: In einem Berliner Hotel hat der New Yorker Designer Karim Rashid rund 2.500 Quadratmeter mit keramischen Fliesen ausgestattet, die fernab der Langeweile sind und dem Gebäude ihren individuellen Stempel aufdrücken.

In den Zimmern - hier eine der Junior Suiten - ist die Formensprache Rashids ebenso allgegewärtig. (Foto: nhow)

Das Musik- und Lifestyle-Hotel nhow Berlin liegt direkt an der Spree im Gebiet des ehemaligen Osthafens. Wo in der Blütezeit der Industrialisierung Handelskontore standen und die Waren mit großen Kränen auf Schiffe verladen wurden, ist heute einer der kreativsten und buntesten Stadteile der Hauptstadt. Neben Bars und Clubs haben sich hier vor allem Unternehmen aus den Bereichen Fashion und Musik angesiedelt.

Kontraste

Kontraste, die auch in den Handschriften der Personen manifestiert sind, die für die Gestaltung des nhow Berlin verantwortlich zeichnen: Die klaren, strengen Linien von Sergei Tchoban von nps tchoban voss treffen auf die Farben- und Formenfreude des New Yorker Designers Karim Rashid. Auf etwa 2.500 Quadratmetern im Bereich der Rezeption sowie in Fitness- und Konferenzräumen drücken keramische Fliesen aus der Kollektion "No-stalgia" den Böden ihren individuellen Stempel auf. Der Popstar des Designs hat diese Kollektion für den spanischen Hersteller Tau/Porcelanatto entworfen.

Am besten erschließt sich die Architektur vom Fluss aus. An den Seiten nehmen der East und West Tower mit ihrer unregelmäßigen Klinkerfassade Elemente der angrenzenden, noch bestehenden alten Speichergebäude auf, während in der Mitte der Upper Tower in 36 Metern Höhe über der Spree zu schweben scheint. Architekt Sergei Tchoban ging hier an die Grenzen des statisch Machbaren: 21 Meter ragt der Upper Tower aus dem Gebäude am Spreeufer heraus.

Ausgezeichnetes Design

Die öffentlichen Hotelflächen die Lobby, die Rezeption, Restaurant und Bars sowie der Konferenzbereich befinden sich im Erdgeschoss und im ersten Stock. Große Fensterfronten lassen In- und Ausblicke zu, sodass das Hotel Teil des öffentlichen Raums wird. Im Rezeptionsbereich öffnet ein teilweise gläsernes Dach den Blick auf die Unterseite des darüber schwebenden Upper Towers. Die 304 Zimmer und Suiten von 22 bis 260 Quadratmeter befinden sich in den insgesamt zehn Obergeschossen des Hotels. Wer die Räume des nhow Berlin betritt, wird Teil der poetischen, farbenfrohen, fast surrealen Welt Karim Rashids.

Die Entwürfe des New Yorker Designers erhielten zahlreiche Designpreise und werden in den großen Museen der Welt ausgestellt vom Museum of Modern Art bis zum Centre Georges Pompidou. Karim Rashids Vision ist eine radikale Designbewegung, die dazu auffordert, mit alten Seh- und Lebensgewohnheiten zu brechen und so eine Welt frei von Nostalgie zu schaffen.

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Keramikakzente im Lifestyle-Hotel

Es muss nicht immer 08/15 sein: In einem Berliner Hotel hat der New Yorker Designer Karim Rashid rund 2.500 Quadratmeter mit keramischen Fliesen ausgestattet, die fernab der Langeweile sind und dem Gebäude ihren individuellen Stempel aufdrücken.

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